Ribiselkuchen vegan!

Saftig rot hängen die Trauben am Strauch, lachen durch das dichte Blättergrün und rufen mir zu:“ Komm ernte uns, wir sind reif, Zeit kreativ zu werden mit uns süß-sauren Früchtchens!“ Na, da lass ich mich nicht zweimal Bitten. Was gibt´s Schöneres als bei Sonnenschein im Garten zu sein?

Ribisel

Die Beute war nicht ausreichend für Marmelade oder eine anständige Menge Sirup, also wurde es kurzentschlossen ein Kuchen – what else? 😉

Den Klassiker, mit Schneehaube kennt jeder, ich wollte einmal etwas anders probieren.

Pudding…ja, gibts immer wieder unter Fruchttörtchen, aber nein das lockte mich nicht.

Ein Blick in die Speisekammer brachte die Lösung: Himmeltau Babygrieß, in Österreich sagen wir Grießkoch – ja, das war nach meinem Geschmack: Kindheitserinnerungen, Sommer, Kuchen…wenn das nicht Glück bedeutet, dann weiß ich´s auch nicht 😉

ZUTATEN

Für den Teig:

200g Mehl

150g Butter (Pflanzenbutter)

100g Zucker (Birken- oder Kokosblütenzucker)

Abrieb einer Zitrone/ Limette

Zu einem glatten Mürbteig verkneten, in eine Tarteform drücken, auch am Rand hochziehen (das lässt sich wunderbar mit den Fingern und Handballen erledigen).

Mit der Gabel einstechen und bei 160 Grad Umluft 15 Minuten blindbacken. (nicht schrecken, der Teig ist dann sehr glänzend und fettig).

Für den Belag:

500ml Sojamilch (gerne Vanille) oder andere Pflanzenmilch

2 Vanilleschoten

kräftige Portion Grieß (ich hab es nach Gefühl gemacht, aber man kann es nach Packungsanleitung machen – Grießbrei für den Löffel, aber ich würde etwas an Menge dazugeben, es soll ein dicklicher Brei werden)

1 kräftiger Schuß Agavendicksaft

Ribisel (je nach Verfügbarkeit, ich hab dafür relativ viel genommen)

Ribiselkuchen1

Milch erhitzen, Vanilleschoten (eingeritzt) mitkochen, Aggavendicksaft zugeben. Sobald die Milch warm ist den Grieß einrühren und so lange umrühren bis er einen dicken Brei ergibt (notfalls mit mehr Grieß korrigieren). Vanilleschoten entfernen, den Brei vom Herd nehmen und die Früchte zufügen.

Die Grieß-Ribiselmasse auf dem vorgebackenen Teig verteilen, nochmals mit frischen Ribiseln bedecken und für weitere 30 Minuten bei 140 Grad ins Rohr schieben.

Danach brauchts eine Menge Geduld, denn warm ist der Kuchen noch sehr flüssig, sowohl der Teig als auch die Masse, das bedeutet Finger weg und warten 😉 (Das ist das Härteste!! *gg*).

Richtig bissfest und auch schneidfreundlich ist er, wenn er auch noch im Kühlschrank gekühlt wird. Wer nicht so lang warten möchte, kann bei Zimmertemperatur zugreifen, allerdings besteht da die Gefahr, dass er beim Anschneiden nicht die Form behält – ja, was soll´s, wenn das Glück ruft muss man zugreifen 😉

Ribiselkuchen2

Lasst´s euch schmecken!

Alles Liebe

Beate

 

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