„Pumpkin Spice Latte“ Grießpudding mit karamellisiertem Kürbis (vegan)

Jetzt ist es wieder so weit. Ein neuerlicher Lockdown steht bevor. Das wovor sich viele von uns „fürchteten“. Das Virus schont uns nicht, es fordert uns auf allen Ebenen. Wir müssen zwangsläufig umdenken. Lernen uns auf uns zu besinnen, ohne unsere Mitmenschen aus den Augen zu verlieren. Keine leichte Übung wie sich herausstellt. Junge Leute, aber auch ältere wollen ausgehen, Freunde treffen, sich nichts vorschreiben lassen. Vergessen dabei aber ihre Liebsten, denen sie das Virus „mitbringen“ könnten, ohne es selbst zu merken. Das Virus gibt den Ton an, wir (auch die Regierungen) re-agieren nur. Manche trotzig, andere umsichtig. Im Fall des Lockdowns trifft es uns wieder alle gemeinsam. Ein Boot. Schluss mit individueller Verwirklichung, Ende der Freiheit. VerschwörungstheoretikerInnen wittern Größeres. Wollen „Pinki and the Brain“ tatsächlich die Weltherrschaft an sich reißen?

Sinn& Sinnlichkeit

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Bleiben wir doch am Boden der Tatsachen.  Was ist sinnvoll, welchen Handlungsspielraum haben wir und was können wir konkret tun? Sich gedanklichen Gruselszenarien hinzugeben ist wenig zielführend, es macht uns ängstlich und das schwächt uns. 

Was wissen wir?

Ein Virus hat die Welt fest im Griff, neben diesem Einen, vermutlich auch noch viele andere, die wir aktuell nicht namentlich kennen. Es ist weit ansteckender als der „Influenca-Virus“, nicht zwangsläufig tödlich, aber es kann äußerst unangenehm werden und Langzeitschäden an der Lunge verursachen. Keine aufbauenden Fakten.

Man könnte dies salopp mit den Worten ignorieren: „Ich fürchte mich nicht, mir ist das egal.“ 

Aber geht es in dem Fall nur um mich? Nein, definitiv nicht, es geht um UNS – ALLE – WELTWEIT. Das darf man immer im Hinterkopf haben. Auch wenn man keine Angehörigen hat um die man sich sorgt, dann muss doch das Herz so weit reichen, dass es Menschen gibt, die gefährdet sind und denen man mit  unvernünftigen Handeln Schaden zufügen könnte. Wenn auch nicht absichtlich. Symptomlos und trotzdem positiv bedeutet man steckt andere unwissentlich an. Das kann, mit dem heutigen Wissensstand vermieden werden. Masken tragen, Abstand halten und nur wirklich nötige Wege erledigen. Könnte man meinen, wäre einfach….

Die extrem steigenden Fallzahlen (mögen die Meisten einen harmlosen Krankheitsverlauf haben!!) bedeuten extrem viel Mehrarbeit für unsere SystemerhalterInnen. Ärztliche Praxen und Krankenhäuser kommen an ihre Grenzen. Aber hinter den Begriffen „Praxis“ und „Krankenhaus“ stehen Menschen wie du und ich. Mit Familien, Freunden und einem Leben. Sie geben seit Monaten alles, bis hin zur Erschöpfung und ihrer eigenen Gesundheit. Auch sie sollten sich unserer Solidarität gewiss sein, müssen sie. Wir alle müssen aufeinander achten.

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Was können wir tun?

Heißt konkret, eben genau das machen, was einigen anscheinend so schwer fällt… 

  • Masken tragen (über MUND & NASE!!),
  • soziale Kontakte und sei es innerhalb der Familie MEIDEN
  • wirklich nur wichtige Wege antreten
  • zu Hause bleiben

Unsere Energie folgt der Aufmerksamkeit. Heißt, wenn man auf den Zwang fokussiert, den Gedanken unerträglich findet zu Haus´ zu sein, das Gefühl hat, von einer Macht bezwungen zu werden, dann wird es zur persönlichen Realität. Es macht einen ohnmächtig. Man will ausbrechen, versucht unsichtbare Ketten zu sprengen. Diese existieren so gar nicht. Es ist aktuell eine Notwendigkeit achtsam zu sein. Nichts weiter. 

Lenkt man den Fokus auf die Vorteile, ändert sich das Bild, man spürt die Möglichkeiten die entstehen. Es gibt ja bereits Erfahrungsbericht. Paare die wieder zueinander fanden im Lockdown, Familien die mehr Qualitytime erleben und Alleinstehende, die neue Hobbies für sich entdeckten. Sport und Ernährung stehen hoch im Kurs, zig Onlineangebote (gratis) findet man, die einem die bunte Vielfalt der gesunden Küche und der kreativen indoor Bewegung näher bringen.  Man muss sie nur nutzen, diese Chance. Krise als Chance. Eigenverantwortung übernehmen meint, dass wir gefordert sind, uns selbst gut in Balance zu halten. Nicht immer einfach, wir kommen mit uns selbst in einer Art und Weise in Kontakt, die man nicht gewohnt ist, die uns aber wachsen lässt, wenn wir diese Challenge annehmen.

Was ist deine Chance in dieser Zeit?

Ich nutze die Zeit für die Entwicklung von Rezepten, leider sind die Tage trotz Telework so dicht, dass mir weniger Zeit dafür bleibt als mir lieb ist. 

Das folgende Gericht ist letztes Wochenende entstanden, ich bin gespannt wie ihr es findet:

„Pumpkin-Spice-Latte Grießpudding“ mit karamellisiertem Kürbis

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In Krisenzeiten braucht man alle Hilfe die man kriegen kann. Und sei es in Form eines kulinarischen „Seelntrösterlis“. Pudding, Püree und Cremesuppen sind bekannt dafür in derlei Notlagen wohlig zu wirken.

Zutaten

Für den Kürbis

Zubereitung

Der Grießpudding:

  1. 2 TL Rapsöl in einem Topf erhitzen und das Pumpkin-Spice-Latte Gewürz darin etwas anschwitzen (dadurch entfalten sich die Aromen noch besser)
  2. Milch eingießen
  3. 9 EL Grieß und 2 EL Zucker zufügen und
  4. unter ständigem Rühren köcheln bis der Brei eindickt (das dauert ca 5 – 10 Minuten)

Der karamellisierte Kürbis:

  1. Kürbis in kleine Würfel schneiden
  2. Pfanne erhitzen, einen TL (und wirklich NICHT MEHR!) Wasser einfügen
  3. Zucker hinzufügen
  4. Kürbis mit dem Zucker vermengen
  5. alles ca 30 Minuten (ja, es dauert tatsächlich so lange, bis der Zucker karamellisiert!) unter Rühren auf mittlerer Hitze so lange erhitzen, bis der Zucker bräunt und Bläschen wirft. Man erkennt das Karamellisieren daran, dass die Masse Fäden zieht.

Pudding in Schüsseln füllen, mit Kürbis, Nüssen und Feigen dekorieren.

Ein wundervoll, Seele & Bauch wärmendes Gericht, dass den Gaumen erfreut.

Viel Spaß beim Nachmachen, es ist schnell gemacht und schmeckt wirklich bombig 🙂

Bin gespannt was ihr berichtet, wie immer freuen wir uns auf eure Fotos und Berichte.

Lasst´s euch schmecken!

Alles Liebe

Beate

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