Pfirsich-Kürbiskern-Streuslkuchen

Samstag, Freizeit und eine Küche, da geht´s rund. Genaugenommen hab ich ja schon gestern und vorgestern und überhaupt alle Tage, die Küche gerockt. Trotz der vielen Arbeit, die ich im Moment habe, oder vielleicht gerade wegen der vielen Arbeit. Das Kochen, bietet mir  den nötigen Ausgleich. Da entspanne ich, gebe meiner Kreativität Raum und fröhne den sinnlichen Genüssen – schmecken, riechen, tasten…hach, „panschen“ ist einfach herrlich. Was anderen ihr Yoga, ist mir die Arbeit in der Küche.

Ich stell mich auch um 21:00 oder 22:00 noch hin und fang an etwas zusammenzubrauen. Zugegeben, das is schon ein biss´l crazy, aber was soll´s, ich steh zu meinen Verrücktheiten 😉

Die Ergebnisse wanderen dann regelmässig ins Büro, denn irgendwer muss das alles ja auch essen. 😉

So kam es also, dass ich mit den erworbenen Pfirsichen etwas anstellen wollte. Diesmal etwas Klassisches, mit nur minimaler Abwandlung 😉

Pfirsichkuchen3

Weniger ist mehr

Ich lebe immer noch sehr bewusst und verzichte weitestgehend auf Zucker, aber ich geb unumwunden zu, nicht mehr so rigide wie letztes Jahr. Heuer halte ich mich an die „nicht mehr als 35 g Zucker/ Tag“ Regel. Das klappt toll und tut mir immer noch ausgesprochen gut. Außerdem lebe ich damit  entspannter, weil dann auch Schokolade möglich ist ;-). Ab und zu bau ich eine Woche Totalverzicht ein, um meinen Körper zu entlasten.

16:8 intermittierendes Fasten – meine neue Selbstbeobachtung

Mein neues Steckenpferd ist das intermittierende Fasten. Aktuell lese ich mich ein und habe(eigentlih schon im Februar, aber da ohne theoretisches Wissen) mit 16:8 begonnen. Die Kombination aus ausgewogener Frischkost, wenig Zucker und Fasten tut mir persönlich sehr gut, ich bin fit wie nie und fühl mich runderhum pudelohl.

Es hat zwar nicht den Wow-Effekt gebracht, wie letztes Jahr der Zuckerentzug. Aber: ich spüre wie gut es tut. Früher schwankte der Gewebswasserhaushalt. Je nachdem wie viele Kohlehydrate ich gegessen habe, folgten sofort Wassereinlagerungen. Das ist jetz weg. Auch wenn ich kein Gewicht verloren habe, fühle ich mich in Summe leichter. Und das wirkt sich auf meine Lebenslust aus. Ich hab Energien, zum Bäume ausreißen 😉

Aber jetzt genug von den schlauen G´schichten, ihr wartet sicher schon gespannt auf das Rezept. Also here we go:

Pfirsich-Kürbiskern-Streuselkuchen

Für eine rechteckige Form mit den Abessungen 20 cm x 30 cm (Form kann auch etwas größer sein, dann wird der Boden dünner) benötigt ihr:

Zutaten

Für den Teig

  • 250 g weiche Butter
  • 225 g Zucker (ich verwendete braunen Rohrrohrzucker)
  • 4 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 275 g Mehl (Dinkelvollkronmehl war meine Wahl)
  • 2 TL Backpulver
  • 1 TL Zitronenabrieb
  • 1 250 g Glas Marmelade (ich nahm selbstgeachte Erdbeermarmelade)

3-4 große Pfirsiche

Für die Streusel

  • 200 g Butter (zerlassen)
  • 250 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 100 g gehackte Kürbiskerne geröstet

Zubereitung

Vorbereitung: Backrohr auf 200° Grad Ober/ Unterhitze vorheitzen, Backform dick mit Butter einfetten und mit Mehl oder Bröseln ausstreuen. Pfirsiche waschen und in Spalten schneiden.

  1. Butter und Zucker schaumig rühren und nach langsam je 1 Ei zufügen, ca. 5 Minuten cremig aufschlagen. Dann die restlichen Zutaten, Mehl, Backpulver, Salz& Zitronenabrieb beimengen und nochmals ein paar Minuten rühren, das ergbt einen cremigen Teig. Die Masse in die vorbereitete Form giessen und glatt streichen.
  2. Die Marmelade darauf verteilen und glatt streichen
  3. Pfirsichspalten gleichmässig auflegen
  4. Streuselteig zubereiten –> in die zerlassene Butter die restlichen Zutaten mischen. Bis eine bröselige Konsistenz entsteht (nicht zu lange rühren).
  5. Mit den Fingern die Streuselmasse abzupfen und auf den Pfirsichen verteilen, so das eine typisch, streuselige Oberfläche entsteht.
  6. Auf mittlerer Schiene ca 40 Minuten goldbraun backen (eventuell etwas zurückdrehen)

Pfirsichkuchen1

Ein Kuchen, den man toll vorbereiten kann, denn sein volles Aroma entfaltet er nach einem Tag rasten. Der Teig zieht den Geschmack und die Feuchtigkeit aus den Früchten. Das macht ihn flaumig, saftig und aromatisch zugleich.

Viel Spass beim Nachbacken. Berichtet uns wie es geworden ist. Wir freuen uns auch auf eure Fotos auf instagram @kraut.und.ruebe

 

 

Happy Weekend ihr Lieben, heute ist Samstag, Zeit um alle Zutaten zu besorgen, dann gibt´s morgen einen köstlichen Kuchen für family& friends 😉

Lasst´s euch schmecken!

Alles Liebe

Beate

Pfirschkuchen2

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