Erdbeerkuchen vegan, zuckerfrei, glutenfrei

Wieder ist ein Wochenende vergangen, die Zeit rast dahin. Ich sitz´ wie ein Passagier in diesem Zug der Zeit. Immer wieder der Gedanke: „Wow, wie schnell doch die Zeit vergeht.“ Keine Zeit den Gedanken zu vertiefen. Nur so viel Zeit, um mir die Frage zu stellen: „Nutze ich die Zeit, die ich habe?“. Seneca sagte ja anno dazumal: „Es ist nicht wenig Zeit die wir haben, sondern viel Zeit die wir nicht nutzen.“

Meine Antwort ist klar, ich nutze jeden Moment, meist aktiv, zu aktiv. Mir macht Spaß was ich tue. Alles, die Arbeit, mein Hobby, mein Studium.  Klingt viel, ist es auch, carpe diem. Ich lebe dieses Sprichwort. Nur manchmal frage ich mich, was würde ich machen, wenn ich es anders machen würde….

Im philosophischen Dialog mit mir selbst. So viel Zeit muss sein. Am Liebsten esse ich dazu einen gesunden Kuchen.

Gesunder Erdbeerkuchen

Ja, ich bin ein Fan von diesen seltsamen Kuchen, ohne Industriezucker, vegan und obendrein glutenfrei. Letzteres ja weniger für mich selbst, sondern eher als Experiment. Die Schwägerin meiner lieben Rübe verträgt kein Gluten, da ist es immer gut,  ein Rezept in Petto zu haben. Und wenn ich so und so schon alles weg lasse, dann eben auch Gluten.

Ja, diese Art von Kuchen ist für Fortgeschrittene, sie schmecken den ausgesprochenen „Zuckergoscherln“ selten. Zu wenig süß kommt da meist als Kritikpunkt. Ich mach sie trotzdem und pimpe dann für die süßen Gaumen mit Eis und/ oder Fruchtmus und Pflanzenjoghurt. Ein gelungener Kompromiss.

Aktuell ist Erdbeersaison, aber der Kuchen  schmeckt ebenso gut mit Marillen, Pfirsichen, Äpfeln, was eben grade an frischem Obst da ist.

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Zutaten

Bei dem Süßungsmittel kann man variieren, man kann a) mehr dazugeben, b) ganz weglassen oder c) ein anderes benutzen (zb: Erythrit)

Zubereitung

  1. Backrohr auf 180° Ober/ Unterhitze vorheizen
  2. Früchte waschen und würfelig schneiden
  3. Eine Kuchenform (kleine runde oder Kastenform) gut einfetten (zb.: Kokosfett) und mit Hafermark bestäuben – dann löst sich der Kuchen später gut aus der Form.
  4. Alle Zutaten zu einem glatten Teig verrühren (klappt super mit dem Handmixer, der Teig ist recht flüssig)
  5. Früchte auf dem Teig verteilen
  6. Kuchenform mit Folie bedecken und ins Rohr schieben.
  7. Backzeit beträgt in etwa 1h 15 Minuten, nach 40 Minuten Folie entfernen (Stäbchenprobe machen, eventuell noch ein paar Minuten mehr backen, das variiert, je nach dem welches glutenfreie Mehl man benutzt).

Dazu passt wie schon gesagt Eis (ich mag veganes Vanilleeis besonders gerne dazu) oder ein Klecks Pflanzenjoghurt und hausgemachte Marmelade oder Fruchtmus.

Ich hab den Kuchen bereits meinen ArbeitskollegInnen vorgesetzt, was immer eine Art Feuerprobe ist. Er kam prinzipiell gut an, manchen war er (logischerweise) zu wenig süß, aber die waren mit ihrem selbst gewählten Topping aus Marmelade dann auch sehr zufrieden.

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Lasst´s euch schmecken, viel Spass beim Nachbacken!

Alles Liebe und bleibt´s xund!

Beate

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