Xunde Apfeltarte

Endlich sind wir im Sommer angekommen. Ich dachte der Winter bleibt ewig, so lange war es heuer kalt. Und dann wurde es mit einem Schlag gleich brennheiss. Aktuell weit über der 30 Grad Marke, knapp unter den 40 Grad – irre. Ich gebe zu, mir macht das auch Angst. Klimawandel und Co sind längst nicht mehr nur Schlagworte von schrulligen WissenschaftlerInnen.  Trotz allem Bemühen, fühle ich mich dem allen gegenüber ziemlich hilflos. Mit dem Wissen, dass neben jedem Einzelnen, auch die großen Unternehmen und ganze Länder gefordert sind, wird einem schon schwummerig ums Herz. Wird es gelingen das Ruder herumzureissen? Laut Prognosen bleiben uns dafür knappe 11 Jahre – ich meine das ist längst 5 nach 12. *panic*

Zwischen Recherchen, eigenen Bemühungen und düsteren Emotionen, braucht es eindeutig etwas Stimmungsaufhellendes.

Nichts ist dafür besser geeignet als Kuchen. Noch besser wenn der dann auch alle meine Lieblingsthemen vereint. Clean ist er, zuckerfrei ist er, ballaststofreich ist er (ihr erinnert euch, Ballaststoffe sind eines der Lieblingsessen unserer Darmbakterien) und gut obendrein. Einzig vegan hab ich in der Kombi nicht mehr untergebracht.

Wen das Thema Darmgesundheit, Mikrobiom und viele damit verbundene Auswirkungen interessiert empfehle ich eine Stöberaktion durch diese Seite.

Es lohnt sich, dem Mikrobiom Aufmerksamkeit zu schenken!

 

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Aber jetzt zum Kuchen-Verwöhnrezept

Xunde Apfeltarte – zuckerfrei, lowcarb, ballaststofreich, clean…

Zutaten

  • 50 g Inulin
  • 150 g Kokosmehl
  • 200 g Süsskartoffelmehl
  • 1 Zitrone (Abrieb& Saft)
  • 1 Ei
  • 70 g Birkenzucker
  • 150 g Butter
  • 4 Äpfel mit Schale!
  • 3 EL Honig
  • 1 Tonkabohne gerieben
  • 1/4 TL Zimt
  • 1 EL Mandelmus
  • 2 EL gehackte Nüsse

 

Zubereitung

Für den Teig:

  1. Inulin, Mehle, Ei, Zucker und Butter zu einem bröseligen Mürbteig verkneten, Abrieb von 1/2 Zitrone zufügen und etwas Saft. Zu einer Kugel formen und mindestens 30 Minuten im Kühlschrank rasten lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Äpfel waschen, entkernen und entweder in dünne Scheiben schneiden oder reiben. Jedenfalls die Schale drauf lassen! In der Schale ist wertvolles Pektin enthalten, was wiederum Partyfutter für die Darmbakterien ist 😉 Wir gönnen ihnen gerne eine Extraportion, weil sie dann so viel Gutes für uns tun (wichtig für den reibungslosen Stoffwechsel, das Immunsystem, die Gewichtsregulation uvm.)
  3. Äpfel mit restlichem Zitronensaft, weiterem Abrieb, Honig, Mandelmus, Zimt, Tonkabohne und Nüssen verrühren.
  4. Den Teig in eine Tarteform drücken (Achtung, er ist sehr bröselig, das ist eine etwas kniffelige Sache, aber mit den Fingern und dem Handrücken lässt sich das gut bewerkstelligen)
  5. Apfelmischung auf dem Teig verteilen – eventuell restlichen Teig d´rüberbröseln.
  6. 30 Minuten bei 180° o/u Hitze backen. Gut auskühlen lassen und dann mit einer frischen Nicecream oder Eis servieren.
  7. Tipp: Am besten schmeckt der Kuchen erst nach 1 bis 3 Tagen, da er immer saftiger wird. Gut gekühlt hält er auch über eine Woche.

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ich hoffe wirklich sehr, dass wir alle gemeinsam in Bezug auf Umweltschutz und Nachhaltigkeit mehr tun können. Ich vertraue darauf, dass alle ihren ganz persönlichen Beitrag leisten und dass wir so, gemeinsam viel für unseren Lebensplaneten erreichen.

Lasst´s euch schmecken!

Alles Liebe

Beate

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